Die Tage seit sich Drummer Jack Brown und Bassist Charles Cave kennen reicht bis in die frühen Teenager Tage zurück. Damals bediente Brown noch die Triangel im Schulchor und Jack bekam sein erstes Drum Kit kurz bevor Harry McVeigh dazu stoß. Sänger und Mitgründer der ' White Lies '. Im zarten Alter von gerade mal fünfzehn begannen die drei Jungs an den Wochenenden Gigs zu spielen und erarbeiteten sich damit in den kommenden Jahren eine beständig wachsende Fangemeinschaft. Zu Anfangs waren alle drei Mitglieder von starken unterschiedlichen Musikrichtungen beeinflusst worden und dementsprechend zerklüftet und zapplig verhielten sich die entstandenen Songs.
Es dauerte seine Jahre bis daraus schrittweise ein geschliffenes und atmosphärisches Ungetüm entstehen konnte. Im Oktober 2007 folgte dann mit ' Unfinished Business ' die Belohnung für die lange harte Arbeit. Es entstand ein elegisches Rock-Meisterwerk in gerade mal fünfzehn Minuten wie die White Lies selber mal in einem Interview zugegeben haben. Tatsache ist, das die drei Engländer damit Ihren Stil gefunden hatten und Charles Cave meinte dazu: "We thought this is veering towards something much better. And there came a point where we realised we had these new songs that sounded really different, so we decided to wipe the slate clean." Somit waren die alten White Lies Geschichte.
Ihre Musik wurde zu einer blühenden Gemeinschaft mit der Finsternis, der Reife und Dichte. ' Unfinished Business ' ist hier das beste Beispiel mit seinem Orgel Synthesizer und den gigantisch galoppierenden Gitarren. Von der Umstellung war natürlich auch die Mode betroffen und auf Ihren Gigs verspürte man soviel Wut mit inbrünstiger Intensität, dass einige Fans buchstäblich zu Tränen getrieben wurden. "We wanted our first show to look amazing, sound amazing, and it needed to be perfect. It was quite intense, we had friends who were on the verge of crying." Soviel Emotionen kommen natürlich nicht von ungefähr. Auslöser für so manchen Tränenfluss waren die eindrucksvollen Texte die Charles mit einer belebenden Frische versah und einen leichten Kontrast zur sonstigen Indie Landschaft darstellen konnte.
Schließlich kamen sie bei dem Label Fiction Records unter, die Ende April 2008 ' Unfinished Business ' als Single veröffentlichten. Während ein knappes halbes Jahr später die EP ' Death ' zum Kauf bereit steht arbeiten die drei Jungs mit Hochdruck an Ihrem Debütalbum, das momentan noch den provisorischen Titel ' To Lose My Life Or Lose My Love ' trägt und für Januar 2009 geplant ist. An der Platte wirken die renommierten Produzenten Ed Buller und Max Dingel mit sowie Alan Moulder (My Bloody Valentine, The Killers, Smashing Pumpinks). Davor stand aber mit ' Death ' noch die zweite Single an, die Mitte September erschienen ist. Ebenso wie Ihr Vorgänger erweist sich der Song als atmosphärisch sehr stark und schraubt die Erwartungen wieder ein ganzes Stück nach oben.